„Kale!“ – das Comeback von Grünkohl & Co.

 

Das Revival der „Krauts“, klassisch interpretiert und hipp serviert in unserem vegan-vegetarischen Restaurant Pythagoras. Selten war Kohldampf gesünder!

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Plötzlich macht ein Gemüse namens „Kale“ in den USA Furore, landet auf Tellern, in Chips-Tüten oder in futuristisch-marsgrünen Getränken. Kohl, insbesondere Grünkohl, hat sich vom spröden Aschenputtel zum neuen Superfood gemausert, steckt in Caesar Salad zwischen Minze und Serrano oder bereichert Smoothies und Suppen. Kaum ein trendy „Netflix & Chill“ nach Feierabend kommt ohne knusprige Kale-Chips aus. Doch die Saison ist noch jung, der Wirbel um die Krausköpfe hat gerade erst begonnen.
Das Pythagoras-Team um Dennis Riesen schafft den Spagat zwischen Tradition und Innovation: „Den klassischen Grünkohl arbeiten wir mit Kartoffeln an und schmecken ihn typischer Weise mit Senf ab. Statt Speck verwenden wir Räucher-Tofu.“ Creative Cuisine für Veganer, Vegetarier und alle, die immer schon wissen wollten, wie „Haute Hausmannskost“ à la Veggie mit „grüncoolem“ Touch schmeckt – oder Spitzkohl mit Beluga-Linsen & Haselnuss-Chutney. Denn der Winter-Klassiker hat viele Facetten …

50 Shades of Kale” – ein Blitzcheck für Besseresser!

Ob Blumen-, China-, Rosen- oder Rotkohl; Kohlrabi oder Brokkoli: Beim Souping, in Chips oder Smoothies feiern die „Krauts“ ein internationales Comeback. Speziell „Kale“ alias „Grünkohl“ wird aktuell in New York als DAS neue Superfood gehypt. Doch das gesunde Wintergemüse ist mehr als nur ein Trend „made in Germany“: pure Pflanzenpower, wertvoller Impulsgeber für unser Immunsystem und ein Stück Küchen-Kultur für Tisch & Tafel.

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Grünkohl rocks – und der Boom ist berechtigt, so das Bundeszentrum für Ernährung: Kaum ein Gemüse weist eine vergleichbar ausgewogene Zusammensetzung an Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und bioaktiven Substanzen auf. Je verarbeiteter der Grünkohl, desto geringer ist sein Gehalt an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Vor allem Vitamin C ist nicht hitzestabil und kann beim Kochen zerstört werden. Deshalb sollte man ihn möglichst roh genießen, in Salaten oder Shakes, kombiniert mit einem guten Öl. So werden die Nährstoffe optimal aufgenommen.

Blumenkohl ist besonders bekömmlich, Blähungen bleiben aus. Auch sonst gilt er als Lichtgestalt unter den Kohlsorten, schrieb sogar Literaturgeschichte: Adelte ihn doch Mark Twain als “Cabbage with a college education“, einen Kohl, der zum College geht. Die Vitamine C, B und K, Eisen sowie Kalium, runden sein Nährwert-Profil ab. Speziell der Kalium-Anteil entwässert den Organismus und ist ein Katalysator für die Blutbildung.

Brokkoli fungiert als Zellschutz, enthält jede Menge sekundäre Pflanzenstoffe und neben Vitamin C, B-Vitaminen und Kalium auch Folsäure. Die Vitalstoffe in den grünen Röschen haben zudem einen positiven Einfluss auf den Nerven-Stoffwechsel. Wie Blumenkohl & Kohlrabi ist auch Brokkoli reich an Sulforaphan, dem Experten eine vorbeugende Wirkung gegen Krebs zuschreiben. Gut zu wissen: Junger Brokkoli hat eine 20- bis 50-mal höhere Schutzwirkung als gelagertes Gemüse.

Chinakohl stammt zwar aus dem „Reich der Mitte“: Auch die Koreaner lieben ihr Kimchi, eine Art scharfes, fermentiertes Sauerkraut, wie es z. B. in unserem vegetarisch-veganen Buffet-Restaurant Pythagoras angeboten wird. Doch auch Deutschland gilt als Marktführer dieser Kohlart, welche auch bei uns ganzjährig verfügbar ist. Ausgestattet mit wertvollen Aminosäuren, C- und B-Vitaminen, enthält Chinakohl auch würzige Senföle. Mjam!

Kohlrabi glänzt gleichfalls mit gesundheitsfördernden Glucosinolaten, Vitamin C und K, Folsäure sowie den Mineralstoffen Kalium, Kalzium und Magnesium. Als perfekter Snack für zwischendurch ist die tolle Knolle ganzjährig verfügbar, schmeckt im Frühling jedoch besonders zart und nussig. Auch die Blätter sind sehr nährstoffreich, am besten mitverwenden!

Rosenkohl enthält mit 100 mg pro 100 Gramm beispiellos viel Vitamin C, allein doppelt so viel wie in den meisten Zitrusfrüchten, außerdem ein Quantum unverdaulicher Ballaststoffe, die anhaltend sättigen. Sein hoher Kalium-Gehalt entwässert den Organismus. Wem er zu bitter schmeckt, der sollte den Strunk herausschneiden und ihn anschließend mit Salz und einer Prise Zucker abschmecken!

Weißkohl gilt als Wintergemüse par excellence – und als typisch Deutsch. Wird aus ihm Sauerkraut hergestellt, steigert das seinen Vitamin C-Gehalt, unsere Darmflora profitiert vom hohen Anteil der Milchsäurebakterien. Ein kalorienarmer Genuss für Figurbewusste!

Rotkohl verleihen sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyan seinen festlichen Look und schützen uns innerlich vor freien Radikalen. Alle Jahre wieder gibt er ein glamouröses Gastspiel, korrespondiert seine tiefrote Farbgebung doch perfekt mit Klößen. Und was wäre eine Weihnachtsgans ohne traditionelle Beilagen wie Rotkohl, Bratapfel oder Klöße – oder vegane Kost ohne die coolen Krausköpfe. Genießen Sie selbst!

Pythagoras - der neue Veggie-Treff in der Düsseldorfer City:
https://www.zurheide-feine-kost.de/pythagoras