Low Carb – die „Iss-so-viel-Du-willst-Diät“!

 

Neues Jahr, gute Vorsätze: Welche Ernährung jetzt die Plätzchen-Pfunde purzeln lässt

Teil 1 unserer neuen Blog-Serie über Trend-Diäten!

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Keine Lust auf lästiges Kalorienzählen, ellenlange Einkaufslisten oder einen stimmungsdämpfenden Hunger-Marathon? Dann essen Sie doch einfach, was Sie wollen. Und so viel Sie Lust haben. Netter Versuch? Low-Carb-Fans sagen: Es funktioniert! Sie können sich Wagenladungen voller Grünzeug reinschaufeln, bergeweise Salat verhaften, gern auch saftige Steaks, Gegrilltes, Geschmortes oder Gebratenes, solange Sie dabei kaum Kohlenhydrate verzehren. Heißt: keine Nudeln, Teigwaren, Kuchen, Süßkram & Co. Dafür Lachssteak mit Gemüse. Knusperzartes Lammfilet. Mozzarella. Oder einen riesigen Salat. Das war´s!
Fast: Denn genauer hinschauen, was Sie essen, sollten Sie schon. Und vielleicht abends lieber tanzen oder ins Kino gehen. Ohne Chips und Cracker. Das nennt sich „Time Restricted Eating“. 16 Stunden, acht davon schlafen Sie sowieso. Passt doch. Bald auch wieder die Jeans!

Es kursieren mal wieder lauter Crazy-Diäten, über Clay Cleanse, das angeblich den Körper entgiftet (Lehm schlucken, Brrrr!), Rosenöl, das den Schokohunger stoppt (Höchststrafe!), einen 400-600-600-Kalorienplan für Mathe-Nerds (Mindfuck!) bis hin zur wiederentdeckten Marilyn-Monroe-Diät mit rohen Eiern in warmer Milch (Würg!). Unsere Empfehlung: Finger weg! Denn früher oder später wird der Körper in einen Mangelzustand versetzt. Und was passiert dann? Genau: Instinktiv wird wieder „feste“ gefuttert. Schon ist gefühlt wieder Weihnachten – aber Panhas am Christbaum für Ihren Shape. Mit diesen Lebensmitteln starten Sie topfit ins neue Jahr und sind spätestens an Karneval wieder rank und schlank!

Fleisch – Fit in die fünfte Jahreszeit

Nix falsch machen können Sie mit Fleisch, solange sie es nicht panieren (Mehl!) oder marinieren (Zucker!) und bekannte Fettbomben wie Bratwurst oder Hähnchenschenkel auslassen. Viel Fisch, viel Geflügel, gern auch mal Rindfleisch in Form von Braten, Hack, Entrecôte oder butterzarten Steaks sowie Lamm-Koteletts sind okay. Ran an den Speck!

Fischers Fritze rät: Machen Sie ruhig die Welle!

Auch mit Flossentieren machen Sie immer einen guten Fang: von Lachs über Aal, geräuchert/gegart über Barsch, Hering, geräucherte Forelle, Makrele, Garnele bis hin zu Krebstieren oder Zander schwimmen Sie voll auf der Low-Carb-Welle, mit idealer Fettsäuren-Bilanz: Das Gute daran ist das Fett darin – viel herzgesundes Omega-3!

Ei, wie schlank! Alles andere ist Quark …

Eier sind eigentlich nicht böse. Genau genommen sogar sehr gesund: Liefern sie doch Eiweiß mit einer biologischen Wertigkeit von 100, Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, die Vitamine A, B, D, E gibt´s on top, Low Carb at it´s very best! Doch plötzlich stehen Eier auf der Fahndungsliste: als Cholesterin-Monster oder gar mutmaßliche Mittäter beim Herzinfarkt. Fehlalarm: Schuld an schlechten Blutwerten sind in Wirklichkeit gesättigte Fette. Und die sind viel häufiger in anderen Lebensmitteln enthalten. Issso!

Auch Quark (mager, halbfett), Joghurt (mager), Butter, Milch (Kuhmilch, Ziegenmilch, Schafsmilch, und vegane Alternativen (Sojamilch, Mandelmilch, Reismilch) sind während einer Low-Carb-Diät erlaubt, sogar Creme Fraîche oder bestimmte Käse-Sorten. Emmentaler, Gouda, Ziegenkäse, Camembert, Mozzarella können Sie mit Laib & Seele genießen und den Körper ganz nebenbei mit dem Knochen-Booster Calcium versorgen. Stabiles Konzept!

Gemüse? Jaaaaaaa!

Spargel, Zucchini, Spinat, Fenchel, Brokkoli, Gurke, Salat, Rettich, Kohl, Paprika, Aubergine, Tomaten? So viel Sie wollen! Salat & Co. sind tolle Sattmacher, Gemüse addiert wertvolle Ballaststoffe und Vitamine. Zurückhaltung ist allenfalls bei Kartoffeln geboten: Die sind nicht nur gelegentlich erlaubt. Am besten im erkalteten, wiedererhitzten Zustand, weil dann ein Teil der Stärke resistent wird, also vom Körper nicht verstoffwechselt werden kann. Gut für Sie!

Obst? Jein …

Denn viele Obstsorten enthalten ein Übermaß an Zucker und damit wieder – yo: „Carbs“! Figurfreundlicher sind da Pfirsiche, Aprikosen, Nektarinen, Avocados, Orangen, Clementinen, Grapefruits, Beeren (Erdbeere, Brombeeren, Heidelbeeren, Himbeeren etc.) Honigpomelo (Sweetie), Sauerkirsche, Kiwi, Zitronen, Limonen, Papaya, Passionsfrucht, Quitten, Zwetschgen und Wassermelonen. Yum!

Dinner Canceling? A Walk in the Park!

Voll motiviert? Setzen Sie noch eins drauf! Und verteilen Ihre Mahlzeiten zeitlich so, dass Sie 16 Stunden fasten. Das fällt vielen am leichtesten, wenn Sie am frühen Abend damit beginnen. Das Gute: Nachts schlafen Sie sowieso. Das Frühstück können Sie sich dann schon wieder schmecken lassen und der Körper hat – kleiner Bonus – sich auch noch gründlich entschlackt. Einmal um den Häuserblock gejoggt, fertig ist der Fitness-Tag. Geht doch!

Jetzt müssen Sie ganz kurz ganz stark sein, denn die letzten Christmas-Kipferl bleiben liegen: Ihre Ernährung im Januar ist garantiert krümelfrei. Schalten Sie konsequent in den Fisch-Gemüse-Fleisch-Salate-Modus, auch um süßes Obst oder Kartoffeln machen Sie bitte einen Bogen. Und wenn Sie heute einkaufen gehen, halten Sie einfach Ausschau nach diesen Essentials. Falls Sie nicht auf Brot oder Nudeln verzichten wollen: In unseren Bio-, Back- & Pasta-Welten warten köstliche Low-Carb-Alternativen. Wie Eiweiß-Brot (80 % weniger Kohlenhydrate!), Low-Carb-Müsli oder -Pasta. Fragen Sie unsere Food-Profis!

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