Wagyu – Kult aus Kobe! 🥇

 

Mythos Wagyu: Goldene Tipps & geheime Rituale rund um die Kobe-Kostbarkeit

Offenes Geheimnis: Marcell Karpatzki zählt lt.  Essberichte  zu den besten Grill-Profis der Stadt

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Um kaum ein anderes Rind ranken sich so viele Mythen wie um die Aufzucht der Wagyu-Ochsen. Die japanischen Edel-Kühe sollen täglich massiert, sanft mit Musik beschallt, von Hand gebürstet und mit Reiswein verwöhnt werden. Die feine Fett-Marmorierung des Fleisches lassen sich Feinschmecker später ein Vermögen kosten. Doch die Qualität variiert: Folgende Güte-Kriterien gilt es zu beachten.

Fine Dining Fans schwärmen von dem saftigen, marmorierten Steak der Wagyu Rinder. Um seinen zarten Schmelz zu genießen, legen sie bis zu 600 € auf den Tisch, was das Beef aus Kobe zum teuersten Cut der Welt macht. Sein Export wird strikt überwacht und nur wenigen deutschen Händlern zuteil. Zu ihnen zählt unser Lieferant Albers Food: Deshalb sind die legendären Steaks zu fairen Kursen auch bei Zurheide erhältlich.

Was unterscheidet Wagyu von normalen Beef Steaks?
Ihre besondere Genetik befähigt die Wagyu-Rinder, förmlich im Zeitraffer Fettreserven einzulagern. So entsteht eine gleichmäßig verteilte Fett-Ader, die schon bei niedriger Temperatur schmilzt und später auf der Zunge zergeht. Genau diese Eigenschaft verleiht dem Fleisch seine Mund wässernd delikate Textur. Aufgrund des hohen Gehalts ungesättigter Fettsäuren – Omega 3 und Omega 6 – senkt es zudem schlechtes Cholesterin. Auf diese Weise ist Wagyu gesünder als ein normales Steak.

Warum ist Wagyu aus Kobe so teuer?
Ein weiterer Schlüsselfaktor für die Kostbarkeit von Wagyu ist, dass es über drei Jahre Zeit hatte zu reifen, während normale Rinder schon nach 15 Monaten geschlachtet werden. Diese ausgedehnte Lebensspanne macht die Produktion von Wagyu Beef zu einem kostspieligen Unterfangen. Einige Farmer striegeln ihre Rinder sogar mit Bier: Die Haut des Rindes wird davon besonders weich und glänzend.

Wellness-Behandlung für zartes Fleisch: Den Wagyu-Rindern geht´s richtig gut

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Ist Wagyu Beef das gleiche wie Kobe Fleisch?
Ein häufiges Missverständnis beim Ordern eines Menüs ist der Unterschied zwischen Kobe und Wagyu Beef. Kobe bezeichnet die berühmte Region in Japan, ähnlich wie die Champagne in Frankreich oder Parma in Italien. Das beste Wagyu Beef der Welt kommt auch wirklich aus Kobe. Während also jedes Kobe Beef zugleich ein Wagyu ist, stammt jedes Stück Wagyu nicht zwingend aus Kobe. “Wa” bedeutet schlicht „Japanisch“ und “Gyu“ steht für Vieh oder Rinder. Mehr Aufklärung schafft seine Klassifizierung:

Wie wird die Qualität klassifiziert?
The Japan Meat Grading Association wählt variantenreiche Parameter für die Bewertung von Wagyu-Fleisch, welche zwischen A (über dem Durchschnitt), B (durchschnittlich) und C (unterdurchschnittlich) rangieren. Wichtige Kriterien sind auch das Schlachtgewicht und der Knochen-Anteil. Und natürlich die Fleischqualität, unterteilt in fünf Stufen – gemessen an Marmorierungs-Grad, Farbe und Glanz, Festigkeit, Faserdichte und Farbe, Schein und Qualität des Fettes. So betrachtet ist A-5-Fleisch das Beste, das Geld kaufen kann.

Do´s & Don´ts beim Braten oder Grillen von Wagyu
Das Team um Marcell Karpatzki ist bekannt für seine Expertise auf dem Grill-Sektor. Gibt es eine Kerntemperatur für Wagyu? „Die liegt bei ca. 65 Grad, gern medium gegrillt, bis die Marmorierung verschwindet und sich das Fett verflüssigt hat! Wenig wenden und vor allem: Niemals mit einer Gabel einstechen! Ob Entrecôte, Roastbeef oder Filet: Unser Kobe Beef ist stets zart & saftig.“ Auszeichnungen wie „Das beste Steak der Stadt“ für Zurheides Premium Beef Bar kommen eben nicht von ungefähr.

 
TrendsClaudia Roosen