ZAUBEREI AUS DEM EI 🐔🥚

 

Bio-Eier aus Freilandhaltung – von glücklichen Hühnern empfohlen!

Allerlei rund um das Ei: Wie man es zubereitet, woran man seine Qualität erkennt und warum unser Herz an Ostern happy ist. Plus die neue Ernährungs-Richtlinie der DGE!

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Bis zu 400 Milliarden Eier werden täglich auf der Welt verzehrt, mit einem Kopfverbrauch von 250 Stück pro Jahr: als Omelett, Spiegel- oder Rührei oder in Eierspeisen aller Art. Darunter festliche Nachspeisen wie diese Quarkmousse mit Orangen-Physalis-Kompott, eine Spezialität von Bastian Bacevicius. Der Koch & gelernte Konditor aus unserem Bottroper Gourmet Bistro: „Speziell bei der rohen Verarbeitung – hier sind es drei Eigelbe! – entscheidet die Qualität. Bei Desserts verwenden wir deshalb bevorzugt Eier der Marke Zurheide. Die sind aus den besten Bauernläden der Region.“ Sowie laut neuer DGE-Empfehlung herzgesund …

Jetzt ist es offiziell: Das Ei ist besser als sein Ruf! Denn Eier sind nicht nur gesunde Sattmacher und fördern die schlanke Linie. Sie enthalten auch reichlich Vitamin D und B12, wichtige Mineralstoffe sowie Cholin, dass unsere Leber und unser Gehirn schützt.

Güteklasse A: Die Bio-Eier unserer Eigenmarke stammen aus der Freilandhaltung regionaler Erzeuger

Güteklasse A: Die Bio-Eier unserer Eigenmarke stammen aus der Freilandhaltung regionaler Erzeuger

Wie viele Eier pro Tag darf ich essen?
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt bis zu fünf Stück verteilt über die Woche. Wer ein Ei pro Tag isst, senkt nachweislich sein Risiko für Herz-Kreislauf- oder Gefäß-Erkrankungen aller Art. Denn die in Eier vorkommenden Phospholipide heben den Blutspiegel von HDL-Cholesterin positiv an und verbessern seine Funktion signifikant.

Wie erkenne ich ein frisches Ei?
Werfen Sie es in ein Glas Wasser: Ein frisches Ei sinkt auf den Boden, ein altes schwimmt an der Oberfläche. Eier sind übrigens nach dem Legedatum mindestens 28 Tage lang haltbar.

Welche Garzeit ist ideal?
Kochprofis sind sich einig: Das ideale Ei kocht 4:45 Minuten. Die ideale Garzeit eines durchschnittlich großen Hühnereis beträgt je nach gewünschtem Härtegrad zwischen 5 (weichgekocht) und 13 Minuten (hartgekocht), bis hin zu 15 Minuten, wenn die Konsistenz besonders fest sein soll.

Weichei oder Hardliner? Der richtige Dreh!
Ob ein Ei roh, weich oder hart gekocht ist, erkennen Sie, wenn Sie es auf einer glatten Oberfläche drehen lassen: Ein hartes Ei dreht schnell, ein weiches mäßig, ein rohes langsam. Ob man sein Frühstücksei dann köpft oder sacht anklopft und pellt, ist eine kleine Weltanschauung für sich.

Muss man Eier anstechen?
Dass Eier vor dem Kochen an ihrer stumpfen Seite anzupieksen sind, damit sie während der Luftausdehnung beim Kochen nicht platzen, ist laut Verbraucher-Zentrale Unsinn: Die Eierschale habe kleine Poren und Öffnungen, über welche genug Luft entweiche. Ein Anstechen sei also unnötig. Dass Eier beim Kochen platzen, liegt nicht an der Luft im Ei, sondern am Temperaturschock, wenn es direkt aus dem Kühlschrank in kochendes Wasser wechselt. Dann geht schon mal die Schale kaputt, welche aus fragilen Kristallen besteht.

Wie geht die perfekte Eierspeise?

Für ein perfektes Omelett am besten 3 Eier ca. 15 Sekunden lang leicht schaumig schlagen, in der Pfanne bei schwacher Hitze ca. 3 Minuten stocken lassen, ¼ TL Salz, eine Prise, Pfeffer – fertig!

Für Rühreier 6 Eier und ca. 4 EL Milch, mit Salz & Pfeffer verrühren, etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und dann die Eier unter langsamem Rühren zum Stocken bringen.

Das Spiegelei wird einfach in eine zuvor mit etwas Öl erhitzte Pfanne geschlagen, bis es bei mittlerer Hitze zum Stocken kommt. Ein wenig Salz genügt!

Pochierte Eier lassen Sie in einen großen Topf gefüllt mit bis zu 2 Litern siedendem Wasser hineingleiten und bis zu 4 Minuten ziehen lassen, dann mit einer Schaumkelle herausheben.

Ein Solei wird in 600 ml Wasser mit 35 g Salz aufgekocht und mit eingeschlagener Schale in die Salzlake gelegt. Dort am besten einen Tag ziehen lassen!

Außen Eiweiß, innen Dotter: Ist da die Wahl bei Griff ins Regal nicht EI-nerlei? Nicht nur für ein gutes Umwelt-Gewissen lohnt ein Blick auf die Packung: Denn Eier sind mit Codes gekennzeichnet, die in der ganzen EU verbindlich sind. An diesem Stempel lässt sich ablesen, woher das Ei genau stammt, wie die Legehennen gehalten wurden sowie seine Gewichts- und Güteklasse. Die Bio-Eier unserer Eigenmarke stammen sämtlich von regionalen Erzeugern und aus artgerechter Bodenhaltung. Runde Sache!

Ein festlicher Dessert-Tipp von Bastian Bacevicius, Koch bei Zurheide im Südring-Center: https://www.youtube.com/watch?v=HtOhU11nkag&t=548s